Ökologie und Ökonomie-
oder warum heizen mit Holzpellets die Umwelt schont…
Pellets sind im Vergleich mit fossilen Energieträgern CO2-neutral.Bei der Verbrennung von Holzpellets kommt es zu einem geschlossenen Kohlenstoffkreislauf, da nur die Menge an CO2 (Kohlendioxid) abgegeben wird, die der Baum vorher beim Wachsen aufgenommen hat. Werden jedoch fossile Energieträger (Öl und Gas) verbrannt, so wird gleichzeitig das Kohlendioxid freigesetzt, das über Millionen von Jahren gespeichert wurde. Dadurch wird der CO2-Gehalt in der Atmosphäre erhöht. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Treibhauseffekt für den die Verbrennung von fossilen Energieträgern maßgeblich verantwortlich ist. Kleines Rechenbeispiel dazu: Wenn in einem Einfamilienhaus eine Heizölheizung durch eine Pelletheizung ausgetauscht wird, lässt sich damit der CO2-Ausstoß um etwa fünf Tonnen pro Jahr senken. Beim Austausch einer Gasheizung gegen eine Pelletheizung sind es immerhin noch zweieinhalb Tonnen CO2, die weniger in die Atmosphäre freigesetzt werden.
Der Energiebedarf für die Herstellung von Holzpellets ist äußerst gering und beträgt nur etwa zwei bis drei Prozent des Energiegehaltes der Pellets.
Die Nutzung von Pellets als Brennstoff leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Schutz der Wälder, da bei der Verbrennung von Holzpellets weniger Schwefeldioxid abgegeben wird. Schwefeldioxid ist eine Ursache des so genannten Sauren Regens.
Dieser wiederum trägt maßgeblich zum Waldsterben bei.
Pellets zu transportieren, bedeutet letztendlich auch ein viel geringeres Risiko als z.B. Oel oder Gas zum Endverbraucher zu bringen. Denken wir nur an die letzten Tankerunglücke und die damit oft verbundene extreme Zerstörung von Ozeanen und der Tierwelt.
Pellets lassen sich ohne größere Sicherheitsvorkehrungen lagern, wie sie z. B. beim Heizöl zwingend erforderlich sind. Stellt man von Heizöl auf Pellets um, ist es meistens problemlos möglich, den ehemaligen Tankraum nun zur Bevorratung zu nutzen.
Allerdings ist der Aufwand für die Lagerung wesentlich geringer, da Sicherheitsmaßnahmen wie eine Ölauffangwanne oder regelmäßige Dichtheitskontrollen entfallen können.
